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Potenzmittel

Potenzmittel - vom Mythos zur Realität

Anmerkung: es handelt sich im folgenden um keine medizinische oder ärztliche Empfehlung - bitte stimmen Sie sich vor allen Schritten mit einem Arzt oder Apotheker ab.

Schon seit der Antike ist der Wunsch nach sexueller Potenz dokumentiert.

Man orientierte sich dabei an dem, was man beobachten konnte und setzte darauf, dass augenscheinliche Eigenschaften auf den von sexueller Schwäche geplagten Menschen übertragen werden könnten.

Insofern wundert es nicht, dass der englische Arzt Dr. William Sermon 1671 riet, Hasenspeichel als altes Hausmittel bei Kinderwunsch einzunehmen - schließlich war es für jedermann und -frau ersichtlich, dass der Rammler einen vorzüglichen Job leistete und dass Hasen im allgemeinen eine muntere Kinderschar hervorbrachten. Allerdings sei es ratsam, so der Doktor, den Speichel möglichst frisch und direkt vom Maul eines Hasen zu zapfen.

 

Potenter mit der Kraft der Natur 

Dass aufgrund des damals geringen wissenschaftlichen Kenntnisstandes die empfohlenen Essenzen auch eine gesundheitliche Gefahr darstellen konnten wurde vielfach übersehen: zum Beispiel zu Fliegenpilz, Stechapfel oder Tollkirsche wurde geraten.

Eisenkraut verleiht dem Penis Eisenhärte Virilyt

Man kannte aber auch weitaus ungefährlichere Hilfsmittel, wie etwa Eisenkraut („Verleiht dem Penis Eisenhärte“ - jede Menge Eisenhärte auf unserem Foto), Holunder („Auf Johannistag blüht der Holler - da wird die Liebe noch toller“), Schafgarbe und die Mistel, die nicht nur gegen Impotenz wirksam sein soll, sondern auch als Fruchtbarkeits- und Glücksbringer dient. 

Zudem hingen die empfohlenen Stärkungsmittel oft von der ökonomischen Situation der Verwender ab: so firmieren Knoblauch, Eier, Basilikum, Kümmel, Petersilie und Zwiebel als Aphrodisiakum des "kleinen Mannes".

Einen etwas volleren Geldbeutel braucht man, um Mittel wie Austern, Kaviar, Trüffel, Ginseng, japanischen Fugofisch und die Betelnuss zu sich zu nehmen.

 

Potenzmittel heute - die Revolution feiert Jubiläum

Zwischen 1998 und 2013 genoss die berühmte blaue Pille Patentschutz und in dieser Zeit wurde weltweit klar, dass Potenzmittel funktionieren und positiv in den menschlichen Organismus eingreifen. Als das Patent für Sildenafil ablief, kamen ungezählte Generika auf den Markt.

Neben Sildenafil gibt es auch noch Tadalafil, Avanafil und Vardenafil. Alle Inhaltsstoffe sollen Männern helfen, die an einer sogenannten erektilen Dysfunktion leiden. Bekannt ist diese Störung auch als Potenzstörung. 

Zunächst sollte der Arzt aufgesucht werden

Eine Potenzstörung kann vielerlei Ausprägungen und Ursachen haben, die sowohl physische, also körperliche, als auch psychische, also geistige Auslöser haben können.

Sexuelle dysfunktion potenzmittel sex erektion virilyt

Männer leiden bei einer Potenzstörung darunter, dass sich der Penis trotz sexueller Erregung nicht ausreichend aufrichtet. In Folge kann kein Geschlechtsverkehr vollzogen werden. Verschreibungspflichtige Potenzmitteln hemmen ein bestimmtes Enzym, so dass mehr Blut in die Schwellkörper des Gliedes strömt und es dadurch zu einer Erektion kommt.

Ein ganz wichtiger Punkt: Potenzmittel sind Arzneimittel und als solche rezeptpflichtig. Der Gang zum Arzt inklusive sehr persönlicher Fragen und Inaugenscheinnahme sowie Betasten des dysfunktionalen Gliedes, des Skrotums (Hodensack) sowie der Testikel (Hoden) ist unumgänglich.

Das ist in natürlich durchaus sinnvoll, zumal Potenzstörungen auch mit Erkrankungen der Herzgefäßen zusammenhängen können.

Schlaganfall, Herzinfarkt, Leberkrankheiten sowie die Einnahme weiterer Präparate müssen ärztlich geprüft und abgewogen werden. Auch die Blutdruck Situation spielt eine erhebliche Rolle bezüglich der Entscheidung des Arztes. 

Die richtige Anwendung

Damit der im Potenzmittel enthaltene Wirkstoff richtig wirken kann, muss der Arzneistoff rechtzeitig eingenommen werden. Die Wirkung tritt, je nach Dosierung und Präparat, in etwa nach 30 Minuten ein.

Dies kann aber auch bis zu einer ganzen Stunde dauern. Auch die Dauer der Wirkung, also wie lange man eine Erektion hat bzw. haben kann, hängt vom jeweiligen Präparat ab. Vardenafil und Sildenafil wirken in etwa fünf Stunden, also vollkommen ausreichend für mehrfachen Koitus (Geschlechtsverkehr). Bei Avanafil kann man von zirka sechs Stunden Sex bzw. potenzieller Sexbereitschaft ausgehen. Am längsten wirkt Tadalafil, welches bis zu 36 (!) Stunden im Körper verbleibt. Die Tabletten sollten nach genauer ärztlicher Anweisung eingenommen werden.

Aber was bedeutet "Dauer der Wirkung"?

Zur allgemeinen Beruhigung heißen 36 Stunden Wirkung nicht, dass der Patient eine ebenso lang andauernde Erektion erdulden muss. Die Potenzmittel setzen allesamt eines voraus: sexuelle Erregung. Nur wenn der Mann auch tatsächlich erregt ist können die Mittel wirken und ein steifes Glied bewirken.

Ist dies nicht der Fall, also keine Erregung ist vorhanden, können sie nicht wirken. Leider wirkt sich der klassische Verlauf eines romantischen Abends negativ auf die Wirkung der Potenzmittel aus: Bei einem romantischen Abendessen sind als verlängertes Vorspiel sind meist sowohl fettreiches Essen als auch Alkohol involviert, zwei dwesentliche Bremsen für den Effekt der Potenzmittel. 

Gibt es Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen hängen vom jeweiligen Präparat ab. Patienten klagen über verstopfte Nase, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder Schwindel.

Ebenfalls kann die optische Wahrnehmung beeinträchtigt sein, Farben werden anders wahrgenommen. Bei korrekter Einnahme halten sich die ernsthaften Nebenwirkungen zum Glück in Grenzen. Man sollte vermeiden, aufgrund besonders hoch empfundenen Leistungsdruck die Dosis eigenmächtig zu erhöhen.

Berichte über plötzlich auftretendes Herzversagen konnten nicht zu 100% mit der Einnahme von Potenzmitteln in Zusammenhang gebracht werden. Patienten, die bereits an Herzproblemen leiden, dürfen Potenzmittel aus diesem Grund gar nicht erst verschrieben bekommen. Sollten Nebenwirkungen festgestellt werden, sprechen Sie sich unbedingt mit dem Arzt ab. Ärzte als auch Apotheker raten von der Bestellung von medizinischen Potenzmitteln bei zweifelhaften Quellen im Internet ab, zu hoch ist die Gefahr, minderwertige gepanschte Ware zu erhalten.

Man liest immer wieder von illegalen Laboren, in denen unter haarsträubenden Bedingungen Potenzmittel hergestellt werden. Vorsicht ist geboten. Von Verunreinigungen ist auszugehen, bewusstes "Strecken" der Wirkstoffe ist ebenfalls nicht auszuschließen. 

Überwinden Sie ihre Scham und reden Sie offen mit einem Urologen oder dem Hausarzt über ihre sexuellen Probleme.

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